Am Freitag begann die "heiße Phase" der Betriebsratswahlen in der Autostadt. Sie findet am 18.Februar 2010 von 9 bis 17 Uhr im Besprechungsraum des Betriebsrates im Service Haus, 2.OG, Raum 2410 statt.
Die Autostadt als klassischer Dienstleistungsbetrieb hat sich vor zehn Jahren bei der Gründung im engen Schulterschluss von IG Metall und Belegschaft bereits deutlich bessere Vereinbarungen der Metallbranche gegenüber der Dienstleistungstarife gesichert. Dieses Privileg soll und kann auch für die Zukunft nur mit einer starken IG Metall verteidigt werden. Ganz entscheidend für die Wahl am 18.Februar ist die gute und gründliche Vorbereitungsarbeit. Sicherheit für die Belegschaft und ein Vertrauensverhältnis zum Betriebsrat ist Grundlage einer guten, einvernehmlichen und erfolgreichen Arbeit des Betriebsrates. Beschäftigungssicherung ist vorrangiges Ziel in den nächsten Wochen und Monaten.
Sozialmächtigkeit ihres Betriebrates soll für Mitarbeiter der Autostadt, die sich täglich einer großen Erwartungshaltung der Besucher ebenso wie der Leitung der Autostadt gegenüber stellen müssen, ein gemeinsames Ziel sein. Eine ähnlich hohe Sozialmächtigkeit wie sie die "große Schwester" IG Metall auszeichnet.
Das Spitzenteam für die Betriebsratswahl der Autostadt besteht aus "Aktivisten der ersten Stunde":
Martina Musial Vertrauenskörperleitung und Initiatorin tätig im Technischen Infrastukturmanagement hat bereits bei der Autostadt gearbeitet, als diese noch in der Entwicklungsphase war. Bereits im September 1999 begann ihre Tätigkeit. Martina Musial ist alleinstehend und hat keine Kinder.
Iris Exner Vertrauensfrau, heute OPS Kundencenter hat ebenfalls bereits zwei Monate vor der Eröffnung der Autostadt als Gästebetreuerin begonnen. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Schon seit Gründung ist sie auch im Betriebsrat aktiv.
Thorsten Bentlage Vertrauensmann - OPS AutoLab hat 2001 auch als Gästebetreuer in der Autostadt begonnen und war dann als Tourguide eingesetzt. Er ist verheiratet und hat eine Tochter.
Allen dreien gemeinsam ist die Tatsache, dass sie viele Stationen in der Autostadt durchlaufen haben und sich über interne Weiterbildungsmaßnahmen und Assessments zu den heute bekleideten Positionen hoch arbeiteten.
Sie kommen von der Basis. Sie wissen genau wie die Mitarbeiter "ticken" und wo ggf. der Schuh drückt. Probleme die im Alltag ganz unvermeidbar sind, sind ihnen bestens bekannt und werden gelöst - jedenfalls meist. Wenn es einmal besonders schwierig wird, wollen sie Ansprechpartner, Mittler und Zuhörer sein. In der Autostadt gibt es schon einige sehr positive Dinge und Einrichtungen für die Beschäftigten. Dazu gehören familienfreundliche Arbeitszeitmodelle (unter Schicht-Bedingungen) und der Betriebskindergarten, der an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet ist. Doch auch hier schlummern noch weitere Ausbaumöglichkeiten.
Beschäftigte die täglich an der Basis stehen und die Bedürfnisse der Besucher sehr genau kennen und die Geschäftsleitung, die als Lenker und Leiter des großen Unternehmens alle Eventualitäten bedenken, alle Prozesse organisieren und arrangieren muss, können nur in einem gemeinsamen Verfahren auch weiter erfolgreich sein. Der Betriebsrat versteht sich als Bindeglied, Moderator und Mediator zwischen Basis und Leitung. Die letzten zehn Jahre haben Maßstäbe gesetzt, die nur mit gemeinsamer Kraft und im besten Einvernehmen gehalten werden können. Es ist wichtig, dass ein geschlossenens Votum die Einmütigkeit und Entschlossenheit aller Mitarbeiter demonstriert. Damit wird auch für die nächsten zehn Jahre das Unternehmen Autostadt als Aushängeschild und Vorzeigebetrieb der Region weiter zum guten Image der Stadt, in und von der wir alle leben, beitragen.
WB
Fotos: Resch




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