Przygonski/Timo Gottschalk (POL/GER), Mini John Cooper Works Rally / Foto: © MCH Photo

Rallye Dakar nach Ruhetag mit Etappe sieben fortgesetzt
Przygonski/Gottschalk auf längster Prüfung der „Dakar“ Achte
Wadi ad-Dawasir (WB/gerdes Media)  – Jakub Przygonski und Timo Gottschalk haben die siebte Etappe der Rallye Dakar 2020 auf der achten Position beendet. Die Route führte unmittelbar nach dem Ruhetag von der Hauptstadt Saudi-Arabiens, Riad, nach Wadi ad-Dawasir.

Der siebte „Dakar“-Tag wurde vom tragischen Sturz des Motorrad-Fahrers Paulo Gonçalves überschattet, der an den Folgen verstarb. Die Gedanken von Jakub Przygonski und Timo Gottschalk sind bei seinen Hinterbliebenen.

Eine super-schnelle Prüfung – wie eine Autobahn in der Wüste. Wir haben von Beginn an alles gegeben. An vielen Stellen haben wir den Top-Speed des Autos erreicht. Manche Abschnitte waren äußerst flach, aber einige Dünenquerungen waren auch dabei. Insgesamt eine nicht so schwierige, aber lange Prüfung.
Jakub "Kuba" Przygonski nach Etappe 07 der Rallye Dakar 2020

Wirklich eine ultra-schnelle Route heute, nur ab und an durch Dünen unterbrochen. Wir sind heute gut durchgekommen, keine Probleme. Wir haben auch ein gutes Tempo angeschlagen. Das, was möglich war, haben wir herausgeholt. Wir steckten aber auch oft im Staub der Vorderleute und konnten nicht so attackieren, wie wir das gern getan hätten.
Timo Gottschalk nach Etappe 07 der Rallye Dakar 2020

Längste Prüfung der Rallye Dakar 2020 fordert Teilnehmer

Gleich zu Beginn der Etappe von Riad nach Wadi ad-Dawasir standen Dünenquerungen der Kategorie 1 auf dem Programm. Schnelle, wellige Sandpisten und ein sehr steiniges Gebiet folgten – mit Vorzügen für die Buggys im Vergleich zu den Allradlern, wie Jakub „Kuba“ Przygonski und Timo Gottschalk mit dem X-raid-Mini John Cooper Works Rally einen steuern. Mit 546 Kilometern bildete die siebte Wertungsprüfung die längste der Rallye Dakar 2020.

Montag, 13. Januar 2020, Tag 08 – Wadi ad-Dawasir–Wadi ad-Dawasir
Distanz Wertungsprüfung: 474 km
Distanz gesamt: 713 km
Startzeit Wertungsprüfung: ca. 08:25 Uhr/06:25 Uhr (Ortszeit/MEZ)
Zielzeit Wertungsprüfung: ca. 13:26 Uhr/11:26 Uhr (Ortszeit/MEZ)

Der erste Teil der achten Etappe – eine Schleife rund um Wadi ad-Dawasir – wird erneut von ausgetrockneten Flussbetten und Strecken in den Bergen bestimmt. Danach öffnet sich die Landschaft und einige Dünenquerungen stehen auf dem Programm. Schwarze Steine auf weißem Sand bilden dann einen farblich spannenden Kontrast. Auch Tempo-Junkies kommen auf ihre Kosten – etwa mit 40 Kilometern Vollgas am Stück.

Gesamtwertung
nach Etappe 07, Riad–Wadi ad-Dawasir (vorläufig)

01. Carlos Sainz/Lucas Cruz (ESP/ESP), Mini, 27:49.14 Std.
02. Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA), Toyota, 27:59.14 Std.
03. Stéphane Peterhansel/Paulo Fiuza (FRA/POR), Mini, 28:08.27 Std.
04. Yazeed Al Rajhi/Konstantin Zhiltsov (KSA/RUS), Toyota, 28:33.38 Std.
05. Orlando Terranova/Bernado Graue (ARG/ARG) Mini, 28:45.12 Std.
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Jakub Przygonski/Timo Gottschalk (POL/GER), Mini, 36:24.48 Std.

Tageswertung
Etappe 07, Riad–Wadi ad-Dawasir (vorläufig)

01. Carlos Sainz/Lucas Cruz (ESP/ESP), Mini, 4:16.11 Std.
02. Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA), Toyota, 4:18.23 Std.
03. Stéphane Peterhansel/Paulo Fiuza (FRA/POR), Mini, 4:19.04 Std.
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08. Jakub Przygonski/Timo Gottschalk (POL/GER), Mini, 4:27.52 Std.