Matti Järvinen von den Grizzlys Wolfsburg / Foto von Moritz Eden/City-Press GmbH

Wolfsburg (WB/Grizzlys Wolfsburg) - 65 Minuten lang blieb das Duell zwischen den Grizzlys und den Eisbären Berlin ohne Tor. Am Ende setzten sich die Hausherren mit 1:0 nach Penaltyschießen durch und gewannen somit auch ihr zweites Heimspiel vor Weihnachten.

In einem schnellen ersten Drittel waren die Grizzlys zunächst das aktivere Team, die beste Torchance ergab sich für die Niedersachsen aber ausgerechnet in Unterzahl. Max Görtz scheiterte im Eins-gegen-Eins an Berlins Schlussmann Mathias Niederberger. Auf der Gegenseite musste Dustin Strahlmeier kurz vor der Pause einen Nachschuss von Kris Foucault aus der Nahdistanz entschärfen.

Im Mittelabschnitt lag das erste Tor der Partie in der Luft, es blieb aber auch nach 40 Minuten beim 0:0. Mark Olver und Kai Wissmann, der den Pfosten traf, verpassten das 0:1. Jordan Boucher auf der Gegenseite traf ebenfalls nur die Torumrandung. Wichtig: Die Grizzlys überstanden 115 Sekunden in doppelter Unterzahl schadlos.

In den letzten 20 Minuten kamen beide Mannschaften weiterhin zu einigen Abschlüssen, an den Goalies Dustin Strahlmeier für die Grizzlys und auf Berliner Seite an Tobias Ancicka war aber weiterhin kein Vorbeikommen. Weil sich dies auch in der folgenden Overtime nicht ändern sollte, ging es letztlich ins Penaltyschießen.

Matti Järvinen und Fabio Pfohl trafen prompt für die Grizzlys, Strahlmeier parierte derweil gegen Kris Foucault und Marcel Noebels. Somit war das Penaltyschießen nach zwei Anläufen auf beiden Seiten bereits entschieden – zugunsten der Niedersachsen.

„Wir waren im ersten Drittel die bessere Mannschaft, Berlin im zweiten. Es war ein enges Spiel, Dustin Strahlmeier hat einen sehr guten Job gemacht", bilanzierte Grizzlys-Coach Pat Cortina. „Es sind hart erkämpfte zwei Punkte, die wir uns aber mit zwei verletzten Spielern erkaufen mussten. Bei Sebastian Furchner und Gerrit Fauser steht die Diagnose noch aus.“

Das Spiel im Stenogramm

Torfolge: 1:0 (65.) Järvinen (Penalty).

Strafminuten: Wolfsburg 6, Berlin 8.

Schiedsrichter: Schukies, Steingross.

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