Foto: Stühle im Flur einer Schule (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Mehrere Lehrerverbände fürchten mit Blick auf den angestrebten Regelbetrieb nach den Sommerferien eine beachtliche Personallücke an Schulen.

"Unsere Einschätzung ist, dass sich der Personalausfall unter den jetzigen Umständen auf etwa zehn Prozent der Lehrkräfte kalkulieren lässt", sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, der "Welt" (Donnerstagausgabe). Auch Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), nannte diese Zahl.

Die andere Bildungsgewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Grundschulverband sprechen von schätzungsweise 20 Prozent. Einzelne Schulen berichteten gar von 30 Prozent Personalausfall, sagte Maresi Lassek, Vorsitzende des Grundschulverbandes. Hintergrund seien Corona-Risikogruppen in der Lehrerschaft.