Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann besuchte gestern das fertiggestellte Autobahndreieck Salzgitter zwischen A39 und A7 / Foto: MW/P.Sierigk

Althusmann: Umbau verbessert Anbindung der Region Braunschweig-Salzgitter
Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann hat gestern das fertiggestellte Autobahndreieck Salzgitter zwischen A39 und A7 besucht. Im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A7 ab der Anschlussstelle Hildesheim bis zum Salzgitterdreieck ist dieses zu einem vollwertigen Autobahn-Dreieck umgebaut worden – bisher haben hier die Verbindungen zwischen Hannover/ Hildesheim nach Braunschweig und umgekehrt gefehlt. Der Bau der sogenannten Anschlussrampen und der Nebenflächen der A7 und A39 sind nun abgeschlossen, sodass der Verkehr auf der Strecke voraussichtlich ab Samstag, 17.Oktober, fließen kann.

 

Althusmann: „Mit dem jetzt fertigen Salzgitterdreieck schließen wir eine Lücke in einer unserer wichtigsten Nord-Ost-Verbindungen: Autofahrer haben jetzt eine weitere Autobahnverbindung von Hannover nach Braunschweig und umgekehrt. Zusammen mit dem sechsstreifigen Ausbau der A7 entsteht so eine durchgängige, leistungsfähige Autobahn, die zusätzlich auch mögliche Staus auf der A2 entlasten kann. Die A7 und die A39 sind jetzt verbunden – dadurch verbessert sich die Anbindung der Region Braunschweig-Salzgitter, das niedersächsische Autobahnnetz wird leistungsfähiger.“

Mit dem Ausbau des Salzgitterdreiecks wurde auch die Brücke von der A39 zur A7 in Fahrtrichtung Kassel neu gebaut. Die bisherige in die Jahre gekommene Brücke hatte wesentliche Mängel, sodass eine statische Verstärkung nicht mehr möglich war und sie durch einen Neubau ersetzt werden musste.

Mit dem Beginn dieses Neubaus hat im März 2019 die gesamte Baumaßnahme begonnen. Nach dem symbolischen ersten Spatenstich Anfang Juli 2019 durch Verkehrsminister Althusmann und den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann, konnte diese somit nach circa 20 Monaten abgeschlossen werden. Insgesamt kostet der Bau rund 21 Millionen Euro, die der Bund trägt. Die weitere Planung und den Bau des sechsstreifigen Ausbaus der A7 übernimmt ab dem 1. Januar 2021 die Autobahn GmbH des Bundes.


Hintergrund:

Die A7 ist sowohl die längste Autobahn in Deutschland als auch eine der am stärksten befahrenen Fernstraßen überhaupt. Sie verbindet unter anderem den skandinavischen Raum mit den Ländern des Mittelmeers und hat so hohe Bedeutung als länderübergreifende Verkehrsachse. Auch die A39 ist als Verbindung zwischen Braunschweig und Wolfsburg sowie als wichtige Eckverbindung zwischen A7 und A2 eine wichtige Autobahn im niedersächsischen Fernstraßennetz. Zusätzlich wird aktuell der Teil der A39 geplant, der zunächst Wolfsburg mit Lüneburg verbinden wird. Durch diesen Lückenschluss sollen dann die Wirtschaftsräume in Süd- und Osteuropa mit der Nordsee und Skandinavien verbunden werden.