Der Hinweis: "Es werden jetzt Filmaufnahmen gefertigt" und die Inbetriebnahme der Kamera können durchaus deeskalierend wirken. / Foto: resch

Wolfsburg (WB/CDU WOB) - Durch die Einführung der Bodycams im Polizeidienst werden die Beamten geschützt, so die einhellige Meinung der CDU Wolfsburg. Durch die Möglichkeit der Filmaufnahmen in heiklen Situationen können Übergriffe auf Beamte bereits im Vorfeld verhindert werden, da sich viele aggressive Personen schon durch den Hinweis, dass sie nun gefilmt werden, beruhigen.

„Ziel ist es, die Sicherheit der Polizeibeamten zu erhöhen, ohne den Bürger in seiner Freiheit einzuschränken,“ so der Kreisvorsitzende der CDU, Christoph-Michael Molnar. „Die Beamten riskieren täglich ihre Gesundheit, ja zuweilen sogar ihr Leben. Es muss unser Anliegen sein, sie bestmöglich zu schützen und auszurüsten.“

Beamtinnen und Beamte mit einer Bodycam tragen den Hinweis „VIDEOAUFZEICHNUNG“ an ihrer Uniform. Außerdem wird auf den Einsatz der Körperkameras jeweils gesondert von ihren Trägerinnen und Trägern hingewiesen.

Die CDU Wolfsburg begrüßt ausdrücklich das in Hannover beschlossene Polizeigesetz, welches den Einsatz der Bodycams überhaupt ermöglicht.


Übergriffe auf Polizeibeamte und andere, zum Teil ehrenamtliche, Sicherheitskräfte dürfen nicht toleriert werden. Am Beispiel Westhagen ist eine zunehmende Verrohung der Gesellschaft auszumachen. Gewalt gegen Einsatzkräfte ist durch nichts zu entschuldigen und muss streng verfolgt und geahndet werden.

Ein weiterer Vorteil der Bodycams ist die Erlangung von Beweisen, welche vor Gericht verwendet werden können.

„Damit wird die Strafverfolgung von Übergriffen auf die Sicherheitskräfte vereinfacht. Dies wird hoffentlich eine abschreckende Wirkung entfalten,“ so Fraktionsvorsitzender Peter Kassel.