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Wolfsburg (WB/CDU WOB) - Die Wolfsburger CDU unterstützt den Protest zahlreicher Landwirte gegen die „Bauernmilliarde“ der Bundesregierung. „Eine Zuweisung in dieser Höhe als Ausgleich für die pauschale Absenkung der Düngung hilft den Landwirten nicht weiter,“ so der Wolfsburger CDU Kreisvorsitzende Christoph-Michael Molnar.

Dies gelte nicht nur für unsere Region, sondern für ganz Niedersachsen. Die Probleme durch die Verschärfung der Düngeverordnung werden nicht durch die Zahlungen gelöst.

Die Wolfsburger Christdemokraten stellen sich damit ebenso wie die Landesregierung auf die Seite der Landwirte.

Anstelle einer symbolischen finanziellen Zuwendung wäre die flexible Anpassung der Düngevorschriften sinnvoll. Um die tatsächlichen Verursacher der zu hohen Nitratwerte im Grundwasser zu ermitteln, ist die Schaffung weiterer Messstellen notwendig. Nur dadurch kann es ausgeschlossen werden, dass landwirtschaftliche Betriebe, welche die geforderten Grenzwerte nicht überschreiten, geschädigt werden. Die finanzielle Belastung von kleinen Betrieben darf nicht steigen.

„Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele darf nicht nur auf dem Rücken der Landwirte ausgetragen werden,“ so Molnar. Unsere Landwirte produzieren hochwertige, regionale Lebensmittel. Es muss unser aller Anliegen sein, die bestehenden Höfe zu erhalten sowie die geleistete Arbeit zu würdigen. „Durch den hohen Preisdruck ist ein auskömmliches Arbeiten kaum noch möglich, daran werden wir alle durch die grünen Kreuze auf den Feldern erinnert,“ so der Kreisvorsitzende abschließend.