Foto: Cico Zeljko/Pixabay

Wolfsburg (WB/resch) - Aufgrund des zu erwartenden Anstiegs von Corona-Fällen und damit Coronavirus-Patienten, will die Stadt Wolfsburg zusätzliche Kapazitäten schaffen und eine provisorische Klinik einrichten. Begleitet von zahlreichen anderen organisatorischen Maßnahmen wird derzeit auch das Personal für den Einsatz geschult.

In dem provisorischen Krankenhaus sollen bis zu 200 Erkrankte versorgt werden Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) dazu am Mittwoch (WAZ berichtete am 25.03. 2020) : „Die medizinische Infrastruktur ist schon bestellt“. Eine Entscheidung über den Standort soll der Krisenstab der Stadt am kommenden Montag fällen.
In dem Behelfskrankenhaus sollen  nur leichtere Corona-Fälle behandelt werden. Patienten mit schweren Verläufen werden auch künftig im Klinikum versorgt.

Die Chefärztin der zentralen Notaufnahme im Klinikum Wolfsburg, Dr. Bernadett Erdmann, sagte am Mittwoch im „Deutschlandfunk“: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, ein Notfallkrankenhaus beziehungsweise Ersatzkrankenhaus betreiben zu können“. Das Klinikum wolle sich so auf die steigende Zahl von Coronavirus-Fällen vorbereiten. Erdmann sprach von der „Ruhe vor dem Sturm“.

Das Klinikum in Wolfsburg hat sich auf Corona-Patienten vorbereitet. Es wurden Stationen freigeräumt und alle planbaren Operationen sind verschoben worden.
Die Stadt Wolfsburg hat eine Hotline eingerichtet. Diese ist unter Tel. 05361-282828 täglich von 10 bis 18 Uhr erreichbar.

Mehr Infos gibt es auf www.wolfsburg.de/coronavirus. Dort stehen auch Links zur Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung