Kinder auf dem Schulweg / Foto: Verkehrswacht Wolfsburg

Wolfsburg (WB/resch) - Die Landesregierung mit Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) an der Spitze strebt für Niedersachsen weitere Lockerungen in der Corona-Krise an. Diese sollen vor allem Kindern und Familien helfen. Nachdem die Schulklassen 3 sowie 9/10 schon ab Montag wieder in den Unterricht zurückkehren, gibt es auch Pläne für die Rückkehr aller Schüler.

Da die Schulen die Klassen aber nur in halber Stärke unterrichten dürfen, bedeutet dies zunächst für die Schüler Unterricht im täglichen oder wöchentlichen Wechsel, der nach nach einem angepassten Stundenplan erfolgen wird. Seit den Osterferien gibt es bereits für die unterrichtsfreien Tage Online-Unterricht, das heißt,  die Schulen versorgen die Schüler mit Unterrichtsstoff und Aufgaben. Zwischen 25. Mai und 15. Juni sollen die noch fehlenden Klassen nach und nach in die Schulen zurückkehren.

Betreuung in den Kitas
In dieser Woche soll die Betreuungsquote in den Kitas ebenfalls kontinuierlich erhöht werden.  Sie darf bereits auf bis zu 50 Prozent steigen. Vorschulkinder sollen darüber hinaus mindestens an ein bis zwei Nachmittagen pro Woche in den Kindergarten können. In der vergangenen Woche lag die Betreuungsquote noch bei etwa 10 Prozent. Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hatte die Träger gebeten, beim Angebot der Notbetreuung mit mehr Flexibilität vorzugehen, um mehr Kindern einen Kita-Besuch zu ermöglichen. Kinder mit Unterstützungsbedarf, etwa mit Sprachdefiziten, sollen besonders berücksichtigt werden. Zudem soll es Angebote für angehende Erstklässler abseits der bestehenden Notgruppen in den Einrichtungen geben. Es ist wichtig, die Lernanfänger auch im Kindergarten auf die Schule vorzubereiten.