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Wolfsburg (WB/Stadt Wolfsburg) - Zu einer digitalen Informationsveranstaltung kamen jetzt die Mitglieder des Kulturausschusses zusammen. Die Verwaltung informierte die Ausschussmitglieder unter anderem über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Kulturbereich. So hat die Stadt in Ergänzung zu den Sofortprogrammen von Bund und Land städtische Soforthilfen aufgelegt, um eine schnelle finanzielle Unterstützung der Antragsberechtigten zu ermöglichen. Einige Einrichtungen konnten gefördert werden, so dass ein Beitrag in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro zur Bewältigung der Auswirkungen dieser Krise geleistet werden konnte.

Die städtischen Einrichtungen haben während der Schließzeiten kreative digitale Lösungen erarbeitet beziehungsweise diese ausgeweitet, die gut angenommen worden sind. Seit Kurzem stehen die Türen der Städtischen Galerie und der Historischen Museen – zwar unter Berücksichtigung der geltenden Sicherheitsregel – aber für Besucher wieder offen. Zum Projekt "Gedenk- und Lernort Laagberg" wurde berichtet, dass das Wettbewerbsverfahren sich trotz der besonderen Bedingungen durch die Corona-Krise im geplanten und kommunizierten Terminrahmen bewegt.
Kulturdezernent Dennis Weilmann bedankt sich bei den Ausschussmitgliedern für den digitalen Austausch und zeigt sich überzeugt: "Wir werden gemeinsam diese schwierige Zeit meistern. Mit der Wiedereröffnung der Museen und der Städtischen Galerie befinden wir uns auf einem guten Weg, das Kulturangebot Wolfsburgs wieder hochzufahren". Vereinbart wurde am Ende, dass der Kulturausschuss am 24. Juni wieder zu einer regulären Sitzung zusammenkommt.