Ilkerbruch Naturschutzgebiet / Foto: Markus Baatz / https://www.facebook.com/Thunderstorm40Fotopage/

Fallersleben (WB/CDU Stadtbezirksverband Fallersleben/Sülfeld) - Als in der letzten Ortsratssitzung die Abstimmung über die Vorlage der Verwaltung zum Naturschutzgesetz Barnbruchwiesen und Ilkerbruch in veränderter Form beschlossen wurde fiel den Ortsratsmitgliedern der CDU Fallersleben / Sülfeld hörbar ein Stein vom Herzen. Mehrheitlich wurde der Vorlage nur deshalb zugestimmt, weil vorher ein Änderungsantrag beschlossen wurde, der wesentliche Veränderungen in der Vorlage der Verwaltung beinhaltet.

„Unsere Bemühungen und mehrere von uns organisierte Informationsrunden mit Betroffenen, Anliegern und Verbänden, bei denen sogar Ortsratsmitglieder anderer Parteien und Wählergemeinschaften anwesend waren, haben sich ausgezahlt und somit konnten 9 der 25 wesentlichen Punkte die wir zusammen getragen haben beschlossen werden.“ Sagte Fraktionssprecher André Georg Schlichting hierzu.

Nun ist es weiterhin unsere Aufgabe die Ratsmitglieder der CDU Ratsfraktion davon zu überzeugen, dass auch diese dem geänderten Antrag oder sogar der bereits geänderten Vorlage zustimmen.

Im Wesentlichen konnten folgende Punkte in der Vorlage als Änderungen abgestimmt

• Die Schutzkategorie wird zu einem Landschaftsschutzgebiet geändert.

• Der Freilauf von Hunden auf eigenen Flächen ist zu gestatten.

• Bei der Wegeunterhaltung darf auch unbelasteter Ziegelschutt verwendet werden.

• Die Bejagung im Umkreis auf die Entfernung von 200m um Hoststandorte ist zu streichen.

• Das Mähen wird dahingehend geändert, dass der Zeitpunkt für die erste Mahd in jedem Jahr individuell unter Beachtung der jeweiligen Graswuchssituation zu bestimmen ist.

• Bei der Weidetierhaltung wird die die Bemessung nach Großvieheinheiten geregelt, sowie Sonderregelungen zur Pferdehaltung aus der Verordnung gestrichen.

• Die bisher bestehenden Beschränkungen für den Aeroclub sollen ohne weitere Einschränkungen so gelten.

• Weidezäune sollen grundsätzlich weiterhin neu errichtet werden können.

• Organisierte Veranstaltungen wie Gruppenwanderungen oder Fahrradtouren von ortsansässigen Vereinen oder Schulausflüge sollen in dem Gebiet weiterhin möglich sein.

Auch Vorstandsmitglied Olaf Koch aus Sülfeld war über das Abstimmungsergebnis zufrieden, er sagte: „Allein die ca. 250 Einwände sind ein klares Zeichen von Eigentümern und Interessenverbänden der die Politik nun im ersten Schritt gefolgt ist.