Weitere Corona-Lockerungen für die Wolfsburger Bäder: Monika Müller, Reiner Brill und Sabrina Spring / Foto: resch

Wolfsburg (WB/resch) – Ab heute, 1. Juli ändern sich die Corona-Regeln für Freibäder. Es dürfen nun wesentlich mehr Besucher gleichzeitig im Bad sein. Außerdem können  die Badegäste nun wieder spontan entscheiden, ob und wann sie schwimmen gehen wollen. Dass die Anmeldung 24 Stunden vorher erfolgen muss, gilt so nicht mehr. Außerdem, und das ist sehr wichtig für die vor der Tür stehende Ferienzeit, entfällt die bisher beschränkte Verweildauer. Ganz gleich wann die Besucher das Bad betreten, sie dürfen bis 20 Uhr (Ende der Öffnungszeit) bleiben.

Der Einlass erfolgt weiterhin nur in der gebuchten Zeit.

Vorbuchung und Einlasszeiten:
werktags: 6 bis 9 Uhr neu, 9 bis 12 Uhr, 12 bis 15 Uhr und 15 bis 20 Uhr
Wochenende: 8-12 Uhr, 12 bis 15 Uhr und 15 bis 20 Uhr
Der Einlass in das Bad muss in der gebuchten Zeit erfolgen, danach verfällt der Eintritt. Ganz gleich wann der Badegast gekommen ist, er kann bis 20 Uhr im Bad bleiben. Das macht den Besuch deutlich attraktiver.
Reinigung und Desinfektion erfolgt jetzt permanent im laufenden Betrieb.
Auch im Bereich der Onlinebuchungen gibt es Erleichterungen:
Keine Einschränkungen bei der Zahl der Buchungen
Buchungen für den gesamten Juli möglich
Es kann “just in time“ gebucht werden
Die Buchung wird mit einem Quellcode bestätigt der auf dem Handy oder ausgedruckt vorzuzeigen ist.
Die Daten werden per Tablet am Eingang eingelesen

Um die Anzahl der Besucher im Blick zu behalten wird der Karten-Vorverkauf und Online-Anmeldung bestehen bleiben. Stadträtin Monika Müller erklärt dazu: „Die Bildung von Schlangen vor den Kassen wollen wir unbedingt vermeiden“, die würden ja letztlich zur Steigerung des Infektionsrisikos beitragen. Auch Reiner Brill verweist darauf, dass sich das Vorbuchungssystem ganz besonders an warmen Sommertagen und an den Wochenenden positiv auf das gesamte Handling der Situation auswirkt.

Der Verkauf von Tickets wird im Geschäftsbereich Sport in der Rothenfelder Straße 14 Montag bis Freitag 11 bis 13 Uhr und in der Geschäftsstelle des VfB Fallersleben, Hoffmannstraße 7 Dienstag 9 bis 11 Uhr und Donnerstag 15:30 bis 17:30 fortgeführt.

Im Wasserpark Hehlingen werden die Tickets direkt vor Ort verkauft

BadeLand
Im BadeLand werden ebenfalls Buchungen für unterschiedlich lange Zeitabschnitte (2 Stunden bis ganztägig) möglich. Es dürfen maximal 250 Gäste gleichzeitig anwesend sein.
Auch hier entfallen die zwischenzeitlichen Schließzeiten zur Reinigung. Wie in den Freibädern erfolgt Reinigung und Desinfektion laufend während des Betriebs.
Die Bonuskarte ist wieder, wie gewohnt einsetzbar.
Sauna und Gastronomie bleiben weiter geschlossen.
Der Ticketverkauf im BadeLand mittwochs von 8:30 bis 9:30 bleibt bestehen.

Warum dürfen mehr Besucher in die Freibäder
Durch den Bäder-Dachverband wurde der Pandemieplan 3.0 erarbeitet, dieser Plan macht die Lockerungen möglich. Es wird eine neue Berechnung zugrunde gelegt. Nicht mehr wie bislang ausschließlich die Wasserfläche ist die entscheidende Größe, um die maximale Besucherzahl für die einzelnen Bäder zu ermitteln. Auch die Liegeflächen werden nun in die Berechnung einbezogen
Bei der neuen Berechnungsgrundlage, erklärte Bäderchefin Sabrina Spring, wird davon ausgegangen, dass sich zwei Drittel der Besucher auf den Liegeflächen, in Umkleiden und Duschen – also „unterwegs“ aufhalten, nur ein Drittel von ihnen hält sich im Wasser auf.“ Das bedeutet in Zahlen, dass sich im VW-Bad maximal 750 Badegäste, in Fallersleben 630 und in Almke 240 gleichzeitig aufhalten dürfen.