Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer und Ingolf Viereck, sportpolitischer Sprecher der Wolfsburger SPD-Ratsfraktion / Fotos: SPD

Wolfsburg (WB/ImmacolataGlosemeyer/Ingolf Viereck) - In Niedersachsen treten ab Montag erneut weitreichende Lockerungen in Kraft. Mit der neuen Verordnung wird nicht nur die Zahl der möglichen Zuschauer einer Veranstaltung auf 500 erhöht, sondern auch die bisherigen Beschränkungen im Bereich des Breiten- und Spitzensportes gelockert. So ist es dann möglich auch in festen Gruppen von bis zu 30 Personen Sport zu treiben. In sämtlichen Individual- und Mannschaftssportarten können Sporttreibende dem Trainings- und Spielbetrieb wieder ohne weitere Einschränkungen nachgehen, sofern die Daten der Sportlerinnen und Sportler dokumentiert werden.

 Für die Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer (SPD) stellt die neue Verordnung einen wichtigen Punkt für den Sport in Niedersachsen dar: „Für die Sportlerinnen und Sportler, die Vereine und Sportverbände bedeutet das einen weiteren Schritt hin zur Normalität. Die Bedeutung der neuen Regelungen für den gesamten Sportbetrieb in Niedersachsen ist immens.“

Auch für Ingolf Viereck, dem sportpolitischen Sprecher der Wolfsburger SPD-Ratsfraktion, ist die neue Verordnung ein weiterer Meilenstein: „Besonders freut mich, dass auch Kontaktsportarten wie Karate und Judo nun wieder möglich sind und die Turniere unter Hygieneauflagen stattfinden können.“

Im Bereich des Profisports ermöglicht das Land Niedersachsen nun auch allen Ligen, die ein stichhaltiges Hygienekonzept vorlegen, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen. Damit könnten die sogenannten „Geisterspiele“ bald der Vergangenheit angehören. Unter Berücksichtigung von Hygiene- und Abstandsregeln ermöglicht der Beschluss, sowohl im Amateursport als auch im Profibereich bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauer zuzulassen.

Viereck sieht in der neuen Verordnung einen wichtigen sowie gut durchdachten und nach den erfolgreich verlaufenen ersten Lockerungen auch folgerichtigen Schritt hin zur stufenweisen Normalisierung des Sportbetriebs. „Sowohl die Vereine als auch die Sportlerinnen und Sportler haben in den vergangenen Wochen ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Solidarität gezeigt und die neuerlichen Lockerungen damit erst ermöglicht", so der stellvertretende Sportausschussvorsitzende.

Dies ist für Viereck ein wichtiges Signal für den Sportbetrieb der rund 110 Vereine mit ihren 42.000 Mitgliedern. Speziell für die Leistungssportlerinnen und -sportler bedeutet der Beschluss nach Aussage von Glosemeyer die Sicherung ihrer beruflichen und persönlichen Existenz. „Die Corona-Pandemie ist allerdings noch nicht überwunden und die Gesundheit der Sporttreibenden sowie der Zuschauer ist immer noch unsere wichtigste Aufgabe. Daher sind die neuen Bestimmungen ein verantwortbarer Schritt", erklären Glosemeyer und Viereck abschließend.