Gestern wurde das erste Mal das „Sulfurtheater“, eine von der „Starthilfe“ im Außenbereich der St. Christophorus-Kita aufgeführt / Foto: St. Christophorus Kita

Wolfsburg (WB/Starthilfe) - Am Dienstag, den 07. Juli 2020 wurde die erste Vorstellung von „Sulfurs kleiner Science Show“ aufgeführt, eine Kooperation der wolfsburger figurentheater compagnie wfc und des phaeno, finanziert von der „Starthilfe“.
Rosa Elia, Leiterin der Kita St. Christophorus-Haus: „Ich bin begeistert vom Stück, der Aufmerksamkeit der Kinder und nicht zuletzt von der Möglichkeit, den Kindern, die nun in die Schule wechseln, einen besonderen Rahmen für ihren Abschied zu bieten“.


Der Pandemie-Situation angepasst, geht die wfc mit dem Stück in den Außenbereich der Kita. Um für die Kita-Kinder, auch in der aktuellen Situation, schöne und gemeinschaftliche Erlebnisse zu schaffen, nimmt das Figurentheater seine Laborratte Sulfur huckepack.
Das phaeno ergänzt das Theaterprogramm durch passende Experimentiermaterialien. „Damit können die Kita-Kinder Sulfurs Experimente aus der Show selbst noch einmal ausprobieren und gemeinsam mit den Erziehern und Erzieherinnen weiterforschen“, erklärt Mareike Wilms, Leiterin des phaeno-Kita-Teams.

Frank Poerschke von der Starthilfe-Koordination betont, „ dass die „Starthilfe“ dieses Projekt unterstützt, weil die Kinder naturwissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen und dabei auch noch Spaß haben.“
In den letzten zwei Wochen vor den Ferien kommen Sulfur und sein Forscherinnen-Team, Andrea Haupt und Brigitte van Lindt, in neun „Starthilfe-Kitas“ und zeigen insgesamt 11 „kleine Shows“.

Zum Stück:
Die beiden Forscherinnen Stella und Nova kommen von einer langen Reise aus dem Universum zurück. Im Gepäck haben sie besondere Experimente von denen das Beste an einem großen Experimentierwettbewerb teilen soll.
Sulfur, die clevere und freche Laborratte, ist ganz begeistert und will natürlich mitmachen, nicht immer zur großen Freude von Stella und Nova.
Welches Experiment am Ende gewinnt, entscheiden die Kinder.


Die Initiative „Starthilfe“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Wolfsburg, der Evangelischen Kirche, der Katholischen Kirche, der IG Metall, der Volkswagen AG und des Volkswagen Konzernbetriebsrats. Die Projektbeteiligten sind nicht in Form einer juristischen Person mit oder ohne Rechtsfähigkeit zusammengeschlossen, sondern bilden eine Arbeitsgemeinschaft. Ziel der Initiative „Starthilfe“ ist es, die Folgen die Kinderarmut in der Stadt Wolfsburg zu bekämpfen. Eine Kindheit in Armut hat oft eine schlechtere Gesundheit als die von Altersgenossen und deutlich schlechtere Chancen auf Bildung zur Folge. Um dem Problem der Folgen der Kinderarmut in Wolfsburg entgegen zu wirken, werden über Aktivitäten der Initiative Spenden eingeworben, die auf dem Konto des Wolfsburger Vereins für Jugendförderung e. V. gesammelt und von dort aus zweckgebunden für Maßnahmen gegen Kinderarmut in Wolfsburg als Spende verwendet werden.