Einführung einer Zweitwohnsitzsteuer / Foto: resch

Wolfsburg (WB/resch) - Nicht nur eine neue Einnahmequelle für die Stadt soll eine Steuer für die Bürger erschließen, die in Wolfsburg eine Zweit- oder Nebenwohnung haben. Die Steuer soll mehr Menschen dazu bewegen, ihren Hauptwohnsitz in die VW-Stadt zu verlegen.


Der Rat der Stadt soll in der kommenden Woche die Einführung einer Zweitwohnsitzsteuer beschließen – der Finanzausschuss gab bereits seine Zustimmung für die Einführung einer Zweitwohnsitzsteuer in Wolfsburg vom 1. August an. Die Stadt erhofft sich Mehreinnahmen in Höhe von rund 250 000 Euro jährlich. Eine endgültige Entscheidung fällt der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 15. Juli.
Bürger mit einer Zweitwohnung in Wolfsburg sollen eine Steuer in Höhe von zehn Prozent ihrer Nettokaltmiete zahlen. Ist keine Nettokaltmiete vereinbart, wird der Betrag in Anlehnung an den aktuellen Mietspiegel geschätzt. Es wird mit etwa 500 Steuerpflichtigen gerechnet, die von der neuen Regelung betroffen sind.

Die Stadt setzt damit einen Vorschlag der Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) um.