Denunziant aufgeflogen
Wolfsburg (WB/resch) – Bereits vor einigen Tagen rauschte es im Blätterwald weil durchgesickert war, ein Unbekannter habe in den Jahren 2017 und 2018 Gespräche einer Arbeitsgruppe bei Volkswagen systematisch mitgeschnitten. Bei diesen internen Gesprächen ging es darum, ob und wie die Zulieferergruppe Prevent abgelöst werden sollte.


Nun scheint die Jagd auf den „Maulwurf“ bei VW offenbar erfolgreich gewesen zu sein. Der mutmaßliche Spitzel in der Abhöraffäre um mitgeschnittene Gespräche einer VW-internen Arbeitsgruppe bei Volkswagen  wurde enttarnt. Wie dpa meldete,ist ein Mitarbeiter des Konzerns freigestellt. Im Online-Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ war bereits darüber berichtet worden.
Der Name des Denunzianten und die Frage ob er in Auftrag von jemand anderem handelte, bleibt bisher unbeantwortet. Seitens des Konzerns war eine Strafanzeige gegen Unbekannt angestrengt worden. Der Vorgang wurde zunächst intern untersucht. Es gibt keine Äußerungen von Konzernseite dazu, auch weil die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen andauern.