Foto: Polizei Wolfsburg/Helmstedt

Wolfsburg (WB/resch) – Die Wolfsburger Allgemeine (WAZ) und NDR berichten seit den frühen Abendstunden über einen mysteriösen Todesfall, der sich bereits am Montag ereignete. Dabei ist ein Mann in seinem Fahrzeug offenbar verbrannt. Ursprünglich war die Feuerwehr zu einem Flächenbrand in Rottorf gerufen worden. Dabei entdeckten die Feuerwehrleute ein in Brand stehendes Auto, in dem der leblose Körper eines Mannes gefunden wurde.

Bei diesem Toten soll es sich - so lauten die bisherigen Vermutungen - um den angeblichen Maulwurf aus der Abhöraffäre bei Volkswagen handeln. Zur genauen Todesursache oder dem Stand der Ermittlungen gab es keine Äußerungen der Staatsanwaltschaft Braunschweig. Bei der Obduktion seien keine Hinweise auf Fremdeinwirkung festgestellt worden, die Identifikation der Leiche ist noch nicht abgeschlossen. Bei dem Auto handelt es sich um den Wagen des VW-Mitarbeiter, der als Verdächtiger in der Abhör-Affäre gilt.

Am Montag wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Braunschweig einen Zusammenhang zwischen einem möglichen Brandanschlag auf das Haus des ehemaligen VW-Mitarbeiters und der Abhör-Affäre prüft. Die Vorwürfe gegen den Mann lauten, er habe in den Jahren 2017 und 2018 Gespräche einer VW-Arbeitsgruppe mitgeschnitten.
Volkswagen hat Strafanzeige gestellt, der Mitarbeiter wurde entlassen.
Im Mai brannte das Haus des Mannes vollständig ab.