Schottergarten / Foto: Manfred Richter/Pixabay

Stadt informiert und berät in aktuellen Baugebieten
Wolfsburg (WB/Stadt Wolfsburg) - In vielen jüngeren Baugebieten Wolfsburgs ist zu beobachten, dass baurechtliche Vorschriften in Bezug auf die Gartengestaltung nicht richtig umgesetzt wurden. Immer häufiger werden sogenannte Schotterflächen und großflächige Versiegelungen von den Eigentümern angelegt. Dies kann gegen Baurecht verstoßen.

Neben dem rechtlichen Aspekt spielen vielfältige negative Auswirkungen dieser Flächen, unter anderem auf die ökologische Vielfalt, das Kleinklima und den Wasserhaushalt eine Rolle.
Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Wolfsburg eine Informationsoffensive gestartet. Mitarbeitende der Stadt werden in den kommenden Wochen in einem ersten Schritt Informationsmaterial zu Schottergärten und nachhaltigen Alternativen verteilen. "Wenn möglich wird dabei auch das persönliche Gespräch gesucht. Hierbei wird es nicht ausschließlich um Gärten, sondern auch um die örtlichen Bauvorschriften gehen", verdeutlicht Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.

In einer Mappe hat die Stadt gemeinsam mit dem Agenda-21 Forum und dem Nabu die entsprechenden Hinweise für die Häuslebauer zusammengestellt. Damit lassen sich etwaige baurechtlichen Festsetzungen für das jeweilige Grundstück von vorneherein richtig umzusetzen, um nicht restriktive Maßnahmen, wie einen kostenintensiver Rückbau befürchten zu müssen. Gleichzeitig soll dazu ermutigt werden, den Garten so anzulegen, dass er neben der Einhaltung des Baurechts und neben dem ästhetischen und funktionalen Wert auch einen Beitrag zur ökologischen Vielfalt und dem Klimaschutz leisten kann.