Ingolf Viereck, Thomas Oppermann und Frank-Walter Steinmeier im Theater Göttingen./ Foto: SPD WOB

Wolfsburg (WB/SPD Wolfsburg) - Die Nachricht vom überraschenden Tod des Bundestagsvizepräsidenten Thomas Oppermann hat viele Wolfsburger SPD-Mitglieder stark betroffen. „Wir sind tief bestürzt und unsere Anteilnahme gehört allen Angehörigen. Vor allem aber sind unsere Gedanken bei seinen vier Kindern, auf die Thomas so stolz war“, erklärte die SPD-Unterbezirksvorsitzende Immacolata Glosemeyer.

Als klug und scharfsinnig beschreibt der Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs seinen verstorbenen Kollegen. „Er war ein wichtiger Ratgeber und zugleich humorvoll. Ein überzeugter Sozialdemokrat oder einfach ausgedrückt ein toller Kollege“, beschreibt Mohrs den Verstorbenen.
Bürgermeister Ingolf Viereck trauert um einen langjährigen Freund und politischen Wegbegleiter. „Seit einem Vierteljahrhundert kenne und schätze ich Thomas und seine politische Arbeit“, so Viereck.

In seiner Zeit als Wissenschaftsminister in Niedersachsen hat er sich um den Ausbau der Fachhochschule verdient gemacht und auch in der Kultur Akzente gesetzt. „Gerne erinnere ich mich an Besuche mit ihm in der Keramik-Werkstatt von Dorothea Chabert oder im Kunstmuseum“, erinnert sich Viereck an Begegnungen mit Oppermann in Wolfsburg.
Am 60. Geburtstag des damaligen Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion kam es im Theater in Göttingen zu einem Zusammentreffen mit dem heutigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.