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Wolfsburg (WB/resch) - Im Zeitraum der letzten sieben Tage (14. November bis einschließlich heute, 20. November) sind 133 Personen positiv getestet worden. Das entspricht nach den Berechnungsgrundlagen der Stadt Wolfsburg einem 7-Tage-Inzidenzwert von 106,9 pro 100.000 Einwohner*innen (Berechnungsgrundlage: 124.371 Einwohner*innen, Stand: 31.12.2019).


OB Mohrs: „Die Zahlen nehmen so deutlich zu, dass das Risiko einer Ansteckung in unserer Stadt massiv ansteigt. Ich appelliere dringend, sich mit Masken in den vorgeschriebenen Bereichen zu bewegen und sie auch überall dort zu tragen, wo sich viele Menschen aufhalten.“

Auch in Wolfsburg wird auf Grund der anhaltend hohen Zahl von Corona-Neuinfektionen über den Weiterbetrieb der Schulen diskutiert. Weiter steigende Infektionszahlen lassen den Übergang zum sogenannten Szenario B - dabei würde,  zumindest in den höheren Jahrgängen,  ein besserer Infektionsschutz ermöglicht und durch die Halbierung der Klassen insgesamt eine entspanntere Situation erreicht werden können.

Fast überall im Land sind die Infektionszahlen in den letzten Wochen angestiegen. Auch bei Volkswagen macht sich diese Entwicklung bemerkbar. Wie die WAZ gestern am Abend berichtete,  waren es Mitte Oktober gerade einmal  47 bestätigte Corona-Fälle für alle deutschen Werke. Diese Zahl hat sich mittlerweile vervielfacht. Aktuell wurden 239 VW-Mitarbeiter in Deutschland positiv auf das Virus getestet. Die Anzahl von täglich rund 124 positiven Testergebnissen bei insgesamt 12 300 durchgeführten Tests in den eigens dafür eingerichteten Containern ist allerdings eine verhältnismäßig geringe Zahl.

Die Stadt Wolfsburg hat  in den vergangenen Tagen erste organisatorische Voraussetzungen zur Einrichtung eines Impfzentrums geschaffen. Eine Arbeitsgruppe unter Leitung der Abteilung Katastrophenschutz der Berufsfeuerwehr der Stadt Wolfsburg und Andreas Bauer (Dezernent für Bürgerdienste, Finanzen und Brand- und Katastrophenschutz) kümmert sich um die Umsetzung. 

Konsequenzen aus dem erstmaligen Überschreiten des Inzidenzwertes 100 und weitere Maßnahmen, die sich daraus ergeben, werden am Montag (23. 11.) im Krisenstab besprochen und greifen dann ab Dienstag