ACE appelliert an Vernunft der Autofahrer
Wolfsburg (WB/ACE) – Noch lässt der Winter auf sich warten. Aber schon Morgen können Straßen und Wege verschneit sein und dann beginnen bei all denen, die noch mit Sommerreifen unterwegs sind, die ungewollten Rutschpartien. Staus, Beulen in der Karosserie und schlimme Verletzungen sind oft die Folgen.

 

Seit Dezember 2010 ist es gesetzlich geregelt, dass bei schlechten Straßenverhältnissen – wie Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte – die „Winterschuhe“ am Auto zu tragen sind. Deshalb hat Klaus Seiffert, Kreisvorstandsmitglied des ACE Auto Club Europa, Kreis Wolfsburg und Umland, eine Reifenkontrolle in der Heinrich-Nordhoff-Straße - Ecke Lessingstraße in Wolfsburg durchgeführt. Sind noch immer die Sommer- oder schon die Winterreifen aufgezogen? Oder wird mit Allwetter- bzw. Ganzjahresreifen gefahren?

Das Ergebnis war ob der noch immer nicht winterlichen Temperaturen überraschend gut. Mehr als 230 Fahrzeuge haben bereits die sommerlichen „Sandalen“ gegen die „Winterschuhe“ getauscht und folgen damit wahrscheinlich der alten Faustregel von O bis O – also von Oktober bis Ostern.

Innerhalb zweieinhalb Stunden zählte Klaus Seiffert 210 Pkw und 25 Kleintransporter, „die gut vorbereitet in den Winter starten“, lobt Seiffert. Das sind immerhin über 85 Prozent. Dennoch ist jedes Fahrzeug, dass unvorbereitet in den Winter startet, eins zu viel. Denn „… so einfach der tatsächliche ‚Schuhwechsel‘ auch ist - die vier Reifen wird wohl kein Mensch je nach Wetterlage wöchentlich oder gar täglich wechseln“, schmunzelt Seiffert. Deshalb rät er allen Kraftfahrern, die ihre Reifen noch nicht gewechselt haben, jetzt zu handeln. Die Profiltiefe der wintertauglichen Reifen sollte aber mindestens vier Millimeter betragen. Dann sei jeder Kraftfahrer vor Punkten in Flensburg und Bußgeld sicher.