Christoph Steindorff / Foto: Kai Kronschnabel

Wolfsburg (WB/DIGES Wolfsburg) - In einer Online-Konferenz stellte sich Falko Mohrs am Dienstag den Fragen der Mitglieder der Digitale Gesellschaft Wolfsburg (DIGES) und der IHK Lüneburg-Wolfsburg zu aktuellen digitalpolitischen Themen. Dabei wurde ein breites Spektrum an Themen angesprochen.

Teilnehmer berichteten von Problemen bei der Digitalisierung der Schulen und der IT-Ausstattung der Schülerinnen und Schüler, hatten Fragen zur Homeoffice-Pauschale, formulierten ihre Sorgen im Zusammenhang mit dem Umgang der Deutschen Rentenversicherung beim Thema Scheinselbstständigkeit von IT-Experten, Problemen beim Aufbau der 5G-Netze und ließen sich über den Stand der Dinge beim Registermodernierungsgesetz (RegMoG) informieren.

Besonders wichtig war den Teilnehmern aber das Thema Glasfaserausbau in Wolfsburg. Die Teilnehmer betonten gegenüber Herrn Mohrs die Wichtigkeit eines flächendeckenden Ausbaus dieser Internetinfrastruktur für die Wirtschaft und Gesellschaft der Stadt. Auch eine kostengünstige und breitbandige Internetanbindung der Schulen wurde gefordert.

Intensiv diskutiert wurde auch das Thema Onlinezugangsgesetz (OZG). Darin ist geregelt, dass die Verwaltungsleistungen des Bundes, der Länder und der Kommunen bis Ende 2022 zu digitalisieren sind. Davon würden alle Bürger profitieren. Die Teilnehmer haben ihre Besorgnis geäußert, dass dieser Termin nicht mehr zu halten sei und Deutschland im internationalen Vergleich hier noch weiter zurückfällt. Wichtig sei es, insbesondere die Zusammenarbeit der Kommunen zu verbessern, um Kosten und Zeit zu sparen. 

Christoph Steindorff, Vorsitzender der DIGES Wolfsburg beurteilte den Digitalen Dialog als vollen Erfolg. „Das Format hat sich gleich beim ersten Mal bewährt. Wir werden uns in Zukunft regelmäßig mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in dieser Form austauschen.“