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Wolfsburg (WB/resch) - Insgesamt gebe es wenig große Ausbrüche. Lageberichte des Robert Koch-Instituts (RKI) gehen von einer diffusen Ausbreitung von Sars-CoV-2-Infektionen in der Bevölkerung aus, Infektionsketten seien nicht eindeutig nachvollziehbar.


Einen Anteil an den hohen Zahlen der Infizierten könnte das Arbeitsmiteinander durchaus haben. Die Virologin Melanie Brinkmann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig sagte am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Anne Will“, der Arbeitsplatz sei ein Bereich, wo noch mehr Kontakte eingeschränkt werden könnten. Derzeit gebe es noch viel weniger Menschen im Homeoffice als im Frühjahr.Wichtig sei, zu verhindern, dass sich Menschen bei der Arbeit träfen und vielleicht noch zusammen essen gingen oder im Pausenraum die Masken abnähmen. „Das sind Maßnahmen, die sind jetzt ganz, ganz wichtig“, so Brinkmann. „Wir müssen wirklich noch mal richtig dolle draufhauen“, appellierte die Virologin. „Und je doller und schneller wir Virusübertragungen jetzt unterbrechen können, desto besser.“

Momentan ist es so, dass die Maßnahmen ab Mitte Dezember griffen. Davor herrschte hektische Betriebsamkeit, das schlägt sich in den Zahlen nieder
Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und weniger Kontakte sind und bleiben wichtige Faktoren zur Eindämmung der Pandemie.

“Masken sollten getragen werden, sobald mehr als eine Person im Raum ist.“, so Kai Nagel, Leiter des Fachgebiets Verkehrssystemplanung und Verkehrstelematik an der TU Berlin im Tagesspiegel.

Bis die Impfungen insgesamt Wirkung zeigen wird noch Zeit vergehen. Bis hahin gilt weiter Abstand halten, Hände waschen, Maske tragen. Ganz besonders im öffentlichen Nahverkehr wird von Medizinern zum Tragen von FFP 2-Masken geraten. Wichtig ist auch, dass waschbarer Mund-Nasenschutz auch regelmäßig gereinigt wird.