Ulrich Meier - Vater, Erzieher und Buchautor / Foto: Wolfgang Schmidt

Ansätze zu einer spezifischen Pädagogik für Jungen
Wolfsburg (WB/Waldorfschule Wolfsburg) - „Brauchen Jungen eine andere Pädagogik?“ lautet die Kernfrage eines Vortrags mit Dozent Ulrich Meier am Donnerstag, den 16. Januar 2020 um 19 Uhr in der Freien Waldorfschule Wolfsburg.

Mannwerden ist schwer. Seit mehr als 25 Jahren spricht sich herum, dass Jungen die „kleinen Helden in der Not“ sind. Sie fallen auf, weil sie häufiger krank sind und mit dem Lernen mehr Probleme haben als Mädchen. Angst und Scham, Frechheit und Gewalt scheinen die festen Größen in ihrem Verhalten zu sein. Gleichzeitig werden sie zu einer wachsenden Herausforderung für die Erzieher.

Warum müssen Jungen immer „harte Burschen“ sein und wo sind ihre zarten und verletzlichen Gefühle? Machen sie uns damit hilflos – oder sind sie selbst hilflos? Wo finden Jungen Räume, in denen sie wild sein und ihre Identität finden können? Was müssen wir uns gefallen lassen, wann und wie setzen wir Grenzen? Was können Mütter leisten und wo sind Väter gefragt?

Ziel des Vortrags mit Dozent Ulrich Meier ist es, Perspektiven dafür zu gewinnen, was wir den Jungen an Freiräumen und klaren Ansagen für ihre Entwicklung schuldig sind.

Zur Person 
Ulrich Meier, selbst Vater von fünf Kindern, ist staatlich anerkannter Erzieher, Pfarrer in der Christengemeinschaft Hamburg und Autor des Buches „Männerwerkstatt“.

Termin: Donnerstag, 16. Januar 2020 | 19 Uhr
Ort: Freie Waldorfschule Wolfsburg, Robert-Schuman-Straße 7, 38444 Wolfsburg