Von links nach rechts: Bernd Osterloh, Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrats, Andreas Tostmann, Vorstand für Produktion und Logistik der Marke Volkswagen Pkw, Gunnar Kilian, Personalvorstand des Volkswagen Konzerns, Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stefan Loth, Leiter des Volkswagen Werkes Wolfsburg. / Foto: Volkswagen AG

Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), informiert sich über gelungenen Wiederanlauf der Produktion und Maßnahmen zum Gesundheitsschutz: „Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten haben oberste Priorität beim Wiederhochfahren der Wirtschaft.“
Gunnar Kilian, Personalvorstand des Volkswagen Konzerns: „100-Punkte-Plan sehr diszipliniert umgesetzt. Dank an die Mannschaft.“
Andreas Tostmann, Vorstand für Produktion und Logistik der Marke Volkswagen Pkw: „Neustart der Produktion gelungen. Kein einziges fehlendes Bauteil.“
Bernd Osterloh, Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrats: „Mit unserer Gesamtbetriebsvereinbarung zum Gesundheitsschutz haben wir einen Standard in der Industrie gesetzt.“
Wolfsburg (WB/Volkswagen AG) - Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, besuchte am 14. Mai 2020 das Werk Wolfsburg der Marke Volkswagen Pkw. Volkswagen Konzern Personalvorstand Gunnar Kilian, Andreas Tostmann Vorstand für Produktion und Logistik der Marke Volkswagen und der Vorsitzende des Gesamt- und Konzernbetriebsrats Bernd Osterloh informierten Böhning über die erfolgreich wieder angelaufene Produktion und die damit verbundenen umfangreichen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz.

Staatssekretär Björn Böhning sagte: „Die Corona-Pandemie hat erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft und damit auf die ganze Arbeitswelt. Wenn sich wieder mehr Personen an ihre Arbeitsplätze begeben, steigt das Infektionsrisiko. Ein an die Situation angepasster Arbeitsschutzstandard ist daher notwendig. Daher hat das BMAS gemeinsam mit Sozialpartnern, Arbeitsschutzbehörden der Länder und den Unfallversicherungsträgern dazu den Corona-Arbeitsschutzstandard entwickelt. Er gilt für alle Arbeitgeber und Beschäftigte und enthält bundesweite und branchenübergreifende verlässliche Mindeststandrads zum betrieblichen Infektionsschutz. Der Corona-Arbeitsschutzstandard gibt Unternehmen und Beschäftigten die notwendige Sicherheit, um ihre Arbeit wiederaufzunehmen. Zudem berät der Corona-Arbeitsschutzstab beim BMAS über die Weiterentwicklung des Arbeitsschutzstandards im Pandemieverlauf. Hierfür braucht es den Austausch mit Praktikern und Unternehmen, so wie am heutigen Tag."

Gunnar Kilian, Personalvorstand des Volkswagen Konzerns: „Gesundheitsschutz hat für uns oberste Priorität beim Wiederanlauf der Produktion. Der 100-Punkte-Plan, den wir zusammen mit dem Betriebsrat vereinbart haben, ermöglicht es uns, dieses Ziel auch während des Wiederanlaufs konsequent zu verfolgen. Die ersten Wochen nach Wiederaufnahme der Produktion zeigen, dass die darin definierten Schutzmaßnahmen sehr gut greifen und von unseren Kollegen hervorragend umgesetzt werden. Dafür möchte ich mich bei der Mannschaft nochmals ausdrücklich bedanken.“

Andreas Tostmann, Vorstand für Logistik und Produktion der Marke Volkswagen, sagte: „Die Mannschaft hat den Wiederanlauf hervorragend hinbekommen. Unsere Prozesse und Aufstellung haben sich bewährt. In der Produktion fehlt kein einziges Bauteil, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz gut angenommen. Jetzt geht es darum, dass der Automobilmarkt möglichst schnell wieder anspringt.“

Bernd Osterloh, Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzender, betonte: „Mit unserer Gesamtbetriebsvereinbarung zum Gesundheitsschutz haben wir einen Standard in der Industrie gesetzt. Zu dem 100-Punkte-Plan erreichen uns inzwischen Anfragen aus aller Welt – von Japan bis nach Kalifornien. Die meisten Maßnahmen haben wir direkt vor Ort entwickelt mit dem großen Fachwissen unserer Expertinnen und Experten aus der Belegschaft. Das war echte Teamarbeit – ein Beweis für die Stärke von Volkswagen.“