Start der Mitarbeiterflotte: Am Fahrzeugwerk Zwickau wurden jetzt die ersten ID.3 an Testfahrer aus Zwickau übergeben. / Foto: Volkswagen AG

Umfangreiche Testphase mit Fokus Alltagstauglichkeit - zusätzliche Qualitätssicherung des ID.3 vor der Markteinführung
Systematische Auswertung der Mitarbeiter-Fahrdaten über mehrere Monate
Markenvorstand Ulbrich: „Die umfangreichen Fahrprofile im Vorfeld der europaweiten Markteinführung des ID.3 sind für uns extrem wertvoll und eröffnen weitere Potentiale zur Optimierung.“
Zwickau/Wolfsburg (WB/Volkswagen AG/Modelle) - Für ausgewählte Beschäftigte von Volkswagen Sachsen beginnt die E-Mobilität der Zukunft schon jetzt: Sie werden den vollelektrischen Volkswagen ID.3 jeweils mehrere Wochen lang im täglichen Gebrauch erproben – und das noch vor dem offiziellen Auslieferungsstart Anfang September.

Insgesamt 150 der in Zwickau produzierten ID.3 wurden für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den drei sächsischen Standorten reserviert, um mit einem Alltagstest unter realen Bedingungen anonymisierte Daten zum Nutzungs- und Fahrverhalten des ID.3 auswerten zu können. Volkswagen erhält so im Verlauf der kommenden Monate kontinuierlich zusätzliche Informationen aus hunderttausenden gefahrener Kilometer.

„Die zusätzlichen Fahrberichte im Vorfeld der europaweiten Markteinführung des ID.3 sind für uns extrem wertvoll“, sagt Thomas Ulbrich, Vorstand für E-Mobilität der Marke Volkswagen. „Hinzu kommen die ganz persönlichen Rückmeldungen unserer Beschäftigten. Damit baut unsere Mannschaft in Zwickau nicht nur den ID.3 in bestmöglicher Qualität, sie hilft so auch tatkräftig bei der Weiterentwicklung der Technologie und des E-Autos.“

Mit dem ID.3 setzt Volkswagen Maßstäbe: Der ID.3 wird als weltweit erstes Fahrzeug bilanziell CO2-neutral produziert und ausgeliefert. Das neue E-Auto bietet dynamisches Fahrverhalten, hohe Reichweiten und viel Platz im Innenraum. Mit dem ID.3 macht Volkswagen die E-Mobilität für Millionen Menschen erschwinglich: Bei der Gesamtkostenrechnung liegt er in Anschaffung und Betrieb je nach Modellvariante auf dem Niveau eines vergleichbaren Verbrenners.

Freiwillige Teilnahme per Losverfahren

Die ID.3-Flotte aus Sachsen umfasst 150 Fahrzeuge, die in mehreren Wellen innerhalb der kommenden Wochen den Volkswagen-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Zwickau, Chemnitz und Dresden zur Verfügung gestellt werden. Die freiwilligen Tester wurden im Vorfeld durch ein Losverfahren ausgewählt. Die Test-Fahrzeuge verfügen noch nicht über den final vorgesehenen Softwarestand und erhalten während des Testzeitraums regelmäßige Updates.

Stimmen einiger Mitarbeiter:

Robert Zergiebel, Fahrzeugwerk Zwickau: „Ich freue mich sehr, einer der ersten zu sein, der unser neues Produkt auf der Straße erleben darf. Ich bin mir sicher, der ID.3 wird sehr viele Blicke auf sich ziehen.“

Axel Blechschmidt, Motorenwerk Chemnitz: „Ich freue mich auf die Mitarbeiterflotte, da ich hier die Chance habe, den ID.3 als einer der Ersten zu testen. Mir ist es wichtig, dass mein Feedback die Weiterentwicklung dieses E-Autos unterstützt.“

Carolina Pfeiffer, Gläserne Manufaktur Dresden: „Ich bin schon immer autobegeistert und neugierig auf neue Modelle. Als Vielfahrerin bin ich gespannt, wie alltagstauglich der ID.3 ist – vom Platzangebot über Reichweite bis zu den digitalen Diensten.“

Milliarden-Investitionen für Elektromobilität

Die Auslieferung der auf 30.000 Fahrzeuge limitierten ID.3 1st Edition wird im September beginnen. Dann wird er in den meisten EU-Ländern auf die Straße kommen. Im Zuge ihrer E-Offensive plant die Marke Volkswagen bis 2022, Elektroautos in allen wesentlichen Fahrzeugsegmenten anzubieten. Volkswagen will in den kommenden Jahren zum Weltmarktführer in der E-Mobilität werden und investiert dafür bis 2024 konzernweit 33 Milliarden Euro, davon 11 Milliarden in der Marke Volkswagen. Für 2025 rechnet die Marke mit 1,5 Millionen produzierten E-Autos. Langfristiges Ziel – bis 2050 - ist die vollständige Dekarbonisierung der Flotte.

Das Fahrzeugwerk Zwickau ist als erster Volkswagen Standort zum größten und leistungsfähigsten E-Auto-Werk Europas umgerüstet worden und hat eine Vorreiterrolle bei der Transformation des Produktionsnetzwerks von Volkswagen weltweit übernommen. Neben der Fertigung im Werk Zwickau und ab 2021 auch in Dresden sind auch die Komponentenwerke Braunschweig, Kassel, Salzgitter und Wolfsburg am ID.3 beteiligt, fertigen wichtige Bauteile wie den E-Antrieb oder das Batteriesystem. Die Fahrzeugwerke Emden und Hannover werden ebenfalls umgerüstet und sollen ab 2022 mit der Produktion von E-Autos beginnen.

Die Produktion des nächsten Modells aus der ID Familie, das erste vollelektrische SUV ID.4, startet dieses Jahr in Zwickau. Wie der ID.3 wird auch der ID.4 bilanziell CO2-neutral produziert und somit klimaneutral an die Kunden übergeben.